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Schlussbemerkungen

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  die ganze Tour Jetzt sitze ich hier wieder in meinem Arbeitszimmer, draußen regnet es! Das war eine gute Entscheidung, die diesjährige Reise um einen Tag zu verkürzen.  Heute nur noch einige Schlussbemerkungen. 1. Die Entabrechnung der Rätsel: Ich hatte versprochen, pro richtig beantworteter Frage eine Mozartkugel oder einen Marillentaler von "Heindl" aus Wien zu spendieren. Marillentaler haben wir mitgebracht, - die sind eh besser als die Mozartkugeln. Einsamer Gewinner ist Herr S. aus E. Er hat alle Fragen korrekt beantwortet, wenn ich mich nicht verzählt habe, so kann er mit 19 Marillentalern rechnen. Über die Übergabemodalitäten, melde ich mich bei Ihnen! Doch halt: Eine Frage hat er nicht beantwortet. Franz Xaver Messerschmidt ist in Wiesensteig, im Täle geboren, Euer Blogger nur 19 km entfernt davon in Geislingen a.d.Steige (ich glaube, ich habe irrtümlicherweise von 20 km gesprochen). 2. Platz: C. aus H. nach einem grandiosen Start ist er leider später ausgestiegen....

35.Tag: Von Obermarchtal nach Engen

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die Karte und noch eine Karte Ja, ich bin tatsächlich wieder zu Hause in Engen. Nach einer wunderschönen Reise. Und einem sehr, sehr versöhnlichen Tag. Gestern Abend, in der Klosterschenke, als ich mit den Störchen um die Wette geklappert habe (ich mit den Zähnen) und die Maultaschen zwischen Teller und Mund kalt geworden sind, war die Stimmung nicht besonders gut, gebe ich zu. Dieser kalte Wind, - seit Tagen und die Sonne kaum zu sehen. Doch heute, an meinem letzten Tag auf dieser Reise sollte sich alles zum Guten wenden. Warm ist es immer noch nicht, der kalte Gegenwind ist immer noch da. Aber heute scheint die Sonne wieder. Ich glaube, ich fahre zu 60% mit Sonnenenergie.  Nachdem ich beschlossen hatte, heute in Engen anzukommen, war noch die Frage wie. Je nach Route wären es 95 -110 km geworden. Das wollte ich mir als Schlussetappe nicht antun. Die Alternative: 50km, Obermarchtal - Sigmaringen, - mit dem Zug: Sigmaringen-Immendingen - und 12 km Immendingen- Engen. Das ist doch e...

34. Tag: Von Herrlingen nach Obermarchtal

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  die Karte Mit Abstand der beste Gastgeber auf dieser Reise. Bei einem gemütlichen Frühstück habe ich heute abgewartet, bis die Regenfront abgezogen war und habe mich bei den ersten Ansätzen von blauem Himmel aufs Rad geschwungen. Danke Carlheinz. Es geht die Blau aufwärts. Noch ist wenig Blau am Himmel. Sehr frisch der Wind. Heute Morgen hätte ich locker für eine vierköpfige Familie eine Schneckenvorspeise von der Straße aufsammeln können. Die alle sind auf dem Weg vom Wald in die Wiese. Ich habe mich sehr bemüht keine zu überfahren, was mir auch gelungen ist.  In Blaubeuren muss ich natürlich zumindest einen Blick auf den Blautopf werfen. "Der Blautopf ( 1 ) ist der große runde Kessel eines wundersamen Quells bei einer jähen Felsenwand gleich hinter dem Kloster. Gen Morgen sendet er ein Flüsschen aus, die Blau, welche der Donau zufällt. Dieser Teich ist einwärts wie ein tiefer Trichter, sein Wasser von Farbe ganz blau, sehr herrlich, mit Worten nicht wohl zu beschreibe...

33. Tag: Von Günzburg nach Herrlingen

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die Karte   Das war sehr schlau von mir, als ich im Winter die Tour plante, dass es heute eine Art "Halbetappe" werden sollte, wenn ein Ruhetag, so kurz vor dem Ziel nicht nötig erschien. Doch die 40 km hatten es heute in sich. Vor allem das Wetter und die Hochwasser auf der Strecke machten aus der Halbetappe ein volle. Schon beim Aufsatteln fing es an zu nieseln. Das konnte man noch ignorieren. Nach dem Frühstück pieselte es, auch nicht beunruhigend, aber auf dem Dammweg entlang der Donau wurde aus dem pieseln ein leichter Regen, der sich nicht mehr ignorieren ließ. Also noch einmal die Regenhose und die Galoschen und den Helmüberzieher raussuchen.  Einige Kilometer Dammweg. Holprig aber fest. Den Schwänen macht der Nieselregen auch nichts aus. Aber wie zu erwarten - und ich muss Euch so langsam nerven, war es aus mit der Idylle. Ich mache es kurz. Eine "Umleitung" nach der anderen. Und irgendwann hatte ich auch keine Lust mehr auf Holperstrecke. Dann doch lieber F...

32. Tag: Von Marxstadt nach Günzburg

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die Karte   In der Nacht ist ein heftiges Gewitter runter gegangen. Doch der Morgen ist sonnig. Und die ersten Kilometer sind wunderschön. Wenn der nicht von der Nord Art ausgebüchst ist, dann fress ich ´nen Besen! Was meint Ihr, Barbara/Klaus? "OOOH what a wonderful morning, oooh what a beautiful  daaaaaaaiiiiiiiigitttt!" Die Glücksgefühle hielten für etwa 10 km (von heute 70) vor. Dann kam die Kältekeule, aber so was von kalt. Schnell wieder die Softshell rausgekramt.  Da der Donauradweg bis zu meinem heutigen Ziel deutlich über 90 km veranschlagt, und da ich die Strecke bereits zum 3.Mal unter die Räder nehme, bin ich offen für Alternativen. Höchstadt, Dillingen, Lauingen, Gundelfingen kenne ich. Von Rain, Mertingen, Buttenwiesen, Wertingen,  Holzheim, Aislingen habe ich noch nie gehört! Das ist nicht die Donau. Friederike erkennst Du ihn? Das ist der Lech, der bei Marxstadt in die Donau fließt, und ich bin tatsächlich zuerst den Lechradweg entlang gefahren. ...

31. Tag: Von Vohberg nach Marxstadt

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die Karte   Der Morgen begann schön, kühl aber sonnig. Der Weg entlang der Donau war auch schön. Beides sollte heute nicht so bleiben. Bis Ingolstadt war es noch sonnig, aber der Wind nahm zu. Ingolstadt, Ingolstadt? Es hat heute Morgen ein bisschen gedauert, bis mir der Titel des Theaterstückes wieder einfiel, den man mit Ingolstadt verbindet. Klar, "Fegefeuer in Ingolstadt" und die "Pioniere von Ingolstadt". Leider habe ich, bei meiner zugegeben etwas kurz ausgefallenen Stadterkundung, das Denkmal für Marieluise Fleißer  nicht gefunden. Die Stadt hat ja auch ziemlich lange gebraucht, bis sie sich mit ihrer "Nestbeschmutzerin" versöhnt haben. In der Hochphase des Brechtbooms, sind die Stücke ja häufig gespielt worden. Heute ist es deutlich stiller um die Fleißer geworden, - aber auch um Brecht. Würde mich interessieren, ob man die Stücke heute noch sehen kann.  Das "Neue Schloss" ist einfach ein Hingucker! Rein muss man nicht, es sei den man int...