19. Tag: Erster Tag in Wien
Die Blogs von heute und Morgen werden ein wenig anders ausfallen, da wir, im Rahmen der Friederike-Harter-Festtage ein volles Programm zu absolvieren haben, einschließlich diverser Abendveranstaltungen, so das wir wahrscheinlich nicht so viel zum Schreiben kommen werden.
Heute, in der "Mittagspause" ein kleiner Zwischenbericht.
Das Wetter heute - "Wiener Schmuddelwetter" es nieselt, mal regnet es mal hört es auf. Das ist aber nicht weiter tragisch, da heute eh erst einmal, das Kunsthistorische Museum anstand. Nur 10min vom Hotel entfernt. Natürlich hatte ich den Eintritt online gekauft und einen QR-Code erhalten. Stolz auf unsere Schlauheit gehen wir an der Ticketschlage vorbei zum Eintritt. Wo uns die Damen aber beschieden, dass dies keineswegs ein Eintrittsbillet (oder österreichisch Billett) sei, sondern ein Voucher (wozu dann der QR Code?) Das Ticket bekämen wir an an der Kartenbox 2, wo die Schlange zwar kürzer, das Procedere aber viel aufwändiger war. Im 2 Finger-Such-System musste der arme Ticketverkäufer den Code unserer Karten eingeben, dann wurde eine Empfangsbestätigung ausgedruckt, die ich unterschreiben musste und dann erst konnte die Eintrittskarte ausgedruckt werden. Realsatire in Reinform!
Aber zum Kunsthistorischen Museum passte es irgendwie. Ein unglaublicher "Prachtsbau"- "Imponierarchitektur" wie sie nur in Wien zu finden ist.
Aber wir sind ja wegen der Bilder hier. Die größte Breughelsammlung weltweit. All die Bilder, die wir seit Jahren kennen, und die ich noch nie im Original gesehen habe. Ich war überrascht, wie groß sie in Wirklichkeit sind.
Dann die Sonderschau, "Holbein.Burgkmair.Dürer", sehr schön, viel Didaktik, manches platt, manches erhellend. Burgkmair hatte ich nicht wirklich auf dem Schirm, großartig die Zusammenstellung.
A B E R:
Die Geräuschkulisse war verheerend. Nicht die Masse der Zuschauer war das Problem, sondern der Parkettboden. Das war ein Höllengeknarze! Eigentlich klang es wie ein gewaltiger Platzregen, der in den Räumen niederging.
Vielleicht hat Friederike ja auch noch Lust Ihre Lieblingsstücke vorzustellen.
Mir haben besonders die Stiche gefallen:
Zum Beispiel:






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