14.Tag: Von Szombathely nach Bükfürdö

 die Karte


Heute reihen wir uns in die Sonntagsradler ein, nur knapp 30 km, flache Strecke, die Reiseleitung hat einen Badetag in Bük eingeplant.

hier ist ein Sonntagsrad:



Und da es morgens noch heftig regnet, trödeln wir auch noch ein bisschen, gegen 10 Uhr klart es auf und wir starten. Die ersten ca 6 kilometer sind eine absolute Zumutung. Wir fahren auf eine ganz geraden recht breiten Straße, ohne Randstreifen, ohne Fahrradweg. So etwas hat übrigens hier ein Radwegschild!

Da Sonntag ist hat es nicht besonders viel Verkehr, aber die die heute fahren sind besonders rücksichtslos. Sie überholen, wenn gerade Gegenverkehr kommt, und streifen fast die Radtasche oder den Ellbogen. Und wenn mal ein netter Autofahrer hinter uns langsam macht, bis der Gegenverkehr durch ist, wird er wütend angehupt und sofort danach überholt und übelst geschnitten. Wir kommen an eine Kreuzung, an der beide Straßen nach Bük gehen und überlegen uns grad, welche die weniger schlechte Variante ist. Da hält ein Autofahrer, fragt, ob wir etwas brauchen, und erklärt uns- in diesem super sympathischen Ungarn-Deutsch- dass es leider keinen Radweg nach Bük gibt. Aber die Straße durch den Wald ist ein bisschen besser. Danke lieber Mann, das war ein guter Tipp!

Es wird ruhiger. Und landschaftlich ganz schön, Felder mit Getreide, Mais (noch ganz klein), ein weiter Horizont, mal ein Stück Wald, mal ein Straßendorf, so typisch für Ungarn.

Hier ein paar Bilder:



Und dann kommt das absolute Highlight des Tages:

Manne du bist dran!

Bükfürdö liegt nicht weit von der österreichischen Grenze, dementsprechend ist ein Thermalbad im "günstigen" Ungarn ein beliebtes Ausflugsziel. Und das ganze lässt sich natürlich bestens kombinieren mit einer gründlichen Sanierung der Zähne.Eine Zahnarztpraxis an der andern, auf dem Weg zur Therme. 

 Die Badelandschaft hier in Bük ist außergewöhnlich in jeder Hinsicht!! Einfach riesig. Warmbecken, Sprudelbecken, Becken die erdig riechen, im Medizinalteil vielleicht auch etwas schweflig(?). Das ganze in einer sehr ansprechenden, sehr weitläufigen Parklandschaft. So viel Wohlfühlgelände, habe ich noch nicht gesehen! Da haben wir uns die "Saunalandschaft" gespart. Friederike ist aus den verschiedenen "Brühen" fast nicht mehr raus gekommen. Höchstens mal zum Kaffee mit Mohnbuchtel.

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Seht Ihr uns sitzen? 
Bükfürdö kann man nur empfehlen.
Unsere heutige Unterkunft auch. Den Romantik-Campingplatz direkt am Park ( na, ja fast direkt).


Unsere Zimmer sind über dem Campingplatz Restaurant, sehr nett, aber auch etwas fritteusenlastig. Die Leute aber supernett, wie eigentlich bisher überall. 
Unsere letzten Forint haben wir gebührend in lecker ungarisches Essen umgesetzt. Am letzten Tag gab es tatsächlich noch Pökölt, mit Speckknödel. Genial!
Gerade kam noch mal die nette Rezeptionistin und klopfte an unsere Tür. Wir sollten doch bitte unsere Fahrräder bei ihr im Büro abstellen, die Polizei sei gerade hier gewesen, es würden reihenweise E-Bikes geklaut. Das ist doch ein Service! Das tägliche Gewitter ging gerade auch runter. Das ist in Ordnung, nachts kann es pladdern wie es will. Das war auch gerstern Nacht schon so!!
Hauptsache Morgen ist es wieder schön. Und hoffentlich gibt es Morgen wirklich Radwege, die den Namen verdienen. 

Und nun zum Rätsel:
Natürlich hat es Herr S. aus E. auf Anhieb gelöst. Dass es M.M. derzeit in D. nicht gelöst hat, enttäuscht mich persönlich sehr, denn auf ihrer Hochzeit habe ich das Lied auch gesungen.
Und für alle, die den "schönsten" Reim der deitschen Sprache nicht kennen hier ist er:

"Siesses kleines Rabenviech aus Ungarrn
laaass mich nicht vor Liebesdurst, verhungarrn!"

Ist das nicht schön ( vor allem, wenn ich das vortrage!)?

Gehabt´s Euch wohl! Eine geruhsame Nacht! Und bis Morgen in Österreich!












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